Der gute Handel

Der gute Handel

Ein Bauer, der hatte seine Kuh auf den Markt getrieben und für sieben Taler verkauft. Auf dem Heimweg musste er an einem Teich vorbei, und da hörte er schon von weitem, wie die Frösche riefen ak, ak, ak, ak. – Ja, sprach er für sich, die schreien auch ins Haberfeld hinein: sieben sind's, die ich gelöst habe, keine acht. Als er zu dem Wasser herankam, rief er ihnen zu: Dummes Vieh, das ihr seid! Wisst ihr's nicht besser? Sieben Taler sind's und keine acht. Die Frösche blieben aber bei ihrem ak, ak, ak, ak. – Nun, wenn ihr's nicht glauben wollt, ich kann's euch vorzählen, holte das Geld aus der Tasche und zählte die sieben Taler ab, immer vierundzwanzig Groschen auf einen. Die Frösche aber kehrten sich nicht an seine Rechnung, und riefen abermals: Ak, ak, ak, ak. – Ei, rief der Bauer ganz bös, wollt ihr's besser wissen als ich, so zählt selber, und warf ihnen das Geld miteinander ins Wasser hinein. Er blieb stehen und wollte warten, bis sie fertig wären und ihm das Seinige wiederbrächten, aber die Frösche beharrten auf ihrem Sinn, schrieen immerfort ak, ak, ak, ak und warfen auch das Geld nicht wieder heraus. Er wartete noch eine gute Weile, bis der Abend anbrach
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