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Die Märchen der Brüder Grimm | ||||||||||||||||||||||
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Das eigensinnige Kind
Ein Märchen der Brüder Grimm - KHM 117 Es war einmal ein Kind eigensinnig und tat nicht, was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und ließ es krank werden, und kein Arzt konnte ihm helfen, und in kurzem lag es auf dem Totenbettchen. Als es nun ins Grab versenkt und die Erde über es hingedeckt war, so kam auf einmal sein Ärmchen wieder hervor und reichte in die Höhe, und wenn sie es hineinlegten und frische Erde darüber taten, so half das nicht, und das Ärmchen kam immer wieder heraus. Da mußte die Mutter selbst zum Grabe gehen und mit der Rute aufs Ärmchen schlagen, und wie sie das getan hatte, zog es sich hinein, und das Kind hatte nun erst Ruhe unter der Erde. ENDE Klassifikation (AT-Märchentyp): AT 0779 - Divine Rewards and Punishments Vergleichen Sie zwei Sprachen: Vergleichen Sie diese Geschichte in zwei Sprachen neben einander. Übersetzungen: Englisch: The wilful child Dänisch: Det uartige barn Deutsch: Das eigensinnige Kind Italienisch: Il bambino capriccioso Holländisch: Het eigenzinnige kind |
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